Projekt Mbour

Bericht zur Senegalreise vom 18.2.2026 bis 5.3.2026

 

Neues Projekt in einem Gymnasium in Mbour

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit unseren senegalesischen Freunden, zu dem wir im Namen von „Karanjorro-Deutschland“ alle senegalesischen Freunde eingeladen hatten (ab Dunkelheit dürfen Moslems auch im Ramadan wieder essen), bat uns Aziz Cisse, unser senegalesischer Freund und Schatzmeister, uns einmal die Schule von Baity Sow anzusehen. Dort herrschen untragbare Zustände, so Aziz und Baity. Letzterer unterrichtet dort Deutsch.

Am folgenden Tag statteten wir dieser Schule einen Besuch ab und waren erschüttert. Untragbare Zustände unter denen Lehrer und Schüler jeden Tag arbeiten müssen.

1.883 Gymnasialschüler in 21 entsetzlichen Klassenräumen die z.T. noch aus den 50er Jahren stammen. Aus der Not heraus bieten die Lehrer inzwischen auch Samstag Unterricht an, um die Raumnot zu entzerren. Es gibt keinen Zweifel, dass hier Hilfe nötig ist.  Der Schulleiter teilte uns mit, dass man seit Jahren auf Unterstützung vom Staat hoffen, vergeblich. Das Land hat kein Geld, um hier einzugreifen.

Natürlich wurde uns schnell bewusst, dass wir mit unserem Erscheinen Begehrlichkeiten geweckt haben, aber wir konnten lediglich versprechen in Deutschland unser Bestes zu versuche, um Gelder zu bekommen.

Ein Kostenvoranschlag, um den wir gebeten hatten liegt uns inzwischen vor, 22.000,00 € sollen 2 neue Räume kosten. Wir hoffen, dass wir dieses Ziel noch vor der nächsten Regenzeit erreichen können.

Deckenschäden
Die Räume
Innenansicht
Schäden deutlich sichtbar
Fenster und Wände